Cross-RC BC8 Mammoth

(MAZ 537)

  

 

Als Einstieg habe ich mir den Cross-RC BC8 in der Flagship-Version geholt. Die Flagship-Version hat im Gegensatz zur Standard-Version die Getriebe und Radaufhängungen aus Metall anstatt aus Plastik. Es ist ein toller Bausatz, komplett aus Metall (außer das Fahrerhaus) und besteht aus über 500 Teilen. Es ist wegen seiner Komplexität vielleicht nicht der beste Weg um als totaler Anfänger (wie ich einer bin) mit dem RC-Modellbau zu beginnen, aber mir gefällt dieses russische Biest, das ich schon oft im Videospiel "Mudrunner" gefahren habe, einfach richtig gut!


Das Teil wiegt 14Kg und hat den Maßstab 1:12. Es ist zwar schon Elektronik dabei, aber ich musste trotzdem noch ein großes Elektronikpaket dazu kaufen (2 Lenkservos, 1 Schaltservo, Fahrregler, UBEC, Sender, Empfänger, Akku) um ihn überhaupt betreiben zu können. Als Sender (Fernbedienung) habe ich die Graupner mz-12, was eine 6-Kanalfernbedienung ist und auch für zukünftige Modelle gut funktionieren sollte.
Die Gehäuseteile werden Grau geliefert und müssen noch lackiert werden. Der Bauplan ist in Englisch, ist gut beschrieben, hat aber auch seine Tücken - deshalb genau die Bilder anschauen, sonst baut man wieder zurück! :)

Das verkabeln der ganzen Komponenten und die Programmierung des Senders war bisher meine größte Hürde, aber zum Glück hatte mir mein freundlicher Händler mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Ein großes Dankeschön dafür an Lili-Modellbau!

Endlich funktioniert die Elektronik wie ich das will! Hier ein kurzes Video dazu:

So, nach ungefähr 70 Stunden Bauzeit ist er endlich fertig. Ich habe ihn noch ein bisschen mit Zubehörteilen individualisiert und gealtert. Nun kann die erste Testfahrt kommen. :)

Kommentare: 12
  • #12

    Marcel (Dienstag, 10 November 2020 14:25)

    Hallo Thomas
    Ja, die Diffs beim Mammoth sind zu 100% gesperrt, was auch dringend im Gelände nötig ist. Auf Asphalt fährt man damit ja eigentlich sowieso eher weniger. :)

  • #11

    Thomas (Dienstag, 10 November 2020 13:14)

    Hallo Marcel,
    vielen lieben Dank für deine prompte und aufschlussreiche Rückantwort.
    Ja der HG803A ist vom Antrieb ganz anders ausgelegt, Motor - Getriebe - 3te Achse - 4te Achse. Das Differenzial auf der 3. Achse wird schnell leiden, vor allem wenn die Diff`s gesperrt werden.
    Was mich noch interessiert ob die Diff`s beim Mammoth zu 100% gesperrt sind? Werde mich mal beim deutschen Händler umsehen. Hast vollkommen Recht, Qualität hat eben seinen Preis, wir Modellbahner wissen das zu genüge.
    Deine wirklich tollen Videos hab ich mit alle angeschaut, ein Abo hab ich auch hinterlassen, damit ich nichts versäume.
    Schönen Grüße
    Thomas

  • #10

    Marcel (Dienstag, 10 November 2020 08:09)

    Hallo Thomas
    Also der Mammoth (Flagshipversion) ist qualitativ ein RIESEN Unterschied zum HG 803A! Ich habe den Mammoth noch im Originalzustand (also keine Tuningteile dran) und hatte ihn schon mehrmals sowas von an die Belastungsgrenze gebracht, das es mich heute noch verwundert, dass noch nichts dran kaputt gegangen ist. Ich hatte ihn ja als Holztransporter umgebaut und schleppe damit rund 35 Kg Gesamtgewicht durch den dicksten Schlamm, Sand und Wasser und trotzdem ist nicht eine Kardanwelle oder Getriebe kaputt gegangen. Beim HG 803A zerfliegen die Kardanwellen ja schon ohne Belastung einfach während der Fahrt (von den ganzen anderen Problemen ganz abgesehen). Allerdings hat der Mammoth auch sein Preis. Mit allen drum und dran kommt man (Flagshipbausatz, Elektronikpaket, Sender) kommt man auf gute 2.000€. Ein Anhänger kostet dann nochmal rund 400 - 700€. Qualität hat eben sein Preis. Du kannst dir ja mal mein Video „Offroad Adventures 4 hardcore logging“ hier auf der Seite anschauen. Da siehst du was der Mammoth so drauf hat. :)

  • #9

    Thomas (Montag, 09 November 2020 19:07)

    Hallo Marcel,
    sehr informativ sind deine Seiten hier. Bin auf den Mammoth erst durch dich hier aufmerksam geworden. Hatte mir nen Oshkosh von HG bestellt über einen Asian- Händler, der jetzt aber nicht liefern kann. Muss gestehen, das mir der Mammoth besser gefällt, vor allem aber das es ein Bausatz ist.
    Wie schaut’s da aus mir den Differenzialen, der Antriebsstrang überzeugt mich schon mal, gegenüber den Oshkosh?
    Es grüßt Dich Thomas, auch ein Modellbahner (YouTube „Dry Creek - Cactus Valley“) der nahezu fertig mit seiner Modellbahn ist.

  • #8

    Marcel (Montag, 02 November 2020 08:44)

    Hello Barthelemy
    Iam sorry but i dont have any other pictures from the building prozess and from the electical components. The scematics in the manual helped me much to understand how the electric work. Maybe you can call your merchant and ask if he can help. I did this and he helped me on phone with the electrical installation.

  • #7

    Barthelemy (Montag, 02 November 2020 06:03)

    Bonjour avez vous une photo de votre montage électrique terminer je n'arrive pas a tous faire fonctionner correctement en 3s merci et jolie travail

  • #6

    Marcel (Sonntag, 28 Juni 2020 19:56)

    Hallo Olli
    Das mit dem Blinker ist bei der Flagship-Version identisch. Wenn man das nicht mag, kann man aber die Blinker einfach abklemmen, oder sich eine andere Lösung dafür ausdenken. Bei meinem anderen 8x8 Truck (Oshkosh) ist das dort das Gleiche mit den Blinkern.

  • #5

    Olli (Sonntag, 28 Juni 2020 18:48)

    Hallo... Ich bin von dem Mammoth auch total angetan und schaue mir auch jede Menge Videos auf Youtube an. Eines ist mir leider negativ aufgefallen. Bei jedem Lenkeinschlag geht automatisch der Blinker mit an. Das finde ich ziemlich suboptimal. Du hast ja die Flagship Version. Ist da das gleiche Phänomen oder unterscheidet sich da auch die Elektronik in der Ausstattung?

    Gruß Olli

  • #4

    Marcel (Sonntag, 14 Juni 2020 13:01)

    Für den Rost nehme ich eine Mischung aus Revell Rost, Patina Pulver Rost und eigenen selbst erzeugten Rost. Ich habe dazu under der Modellbahn-Rubrik „Tipps und Tricks“ einen Guide zum Altern geschrieben, wo ich auch auf das Rosten eingehe. :)

  • #3

    Norbert Teschke (Sonntag, 14 Juni 2020 10:06)

    Hallo,
    Ich bin ebenfalls stolzer Besitzer von diesem Modell.
    Leider kann ich Dir kein Foto davon hochladen. Welche Farbe nimmst Du für den Rost an Deinen Modellen?
    Gruß
    Norbert

  • #2

    Marcel (Sonntag, 17 Mai 2020 12:23)

    Hallo Luis
    Ich habe diese Farbe verwendet:
    400ml Militär Army Militärlack Lackspray Nato Farbe (olive-nato RAL 6014)
    https://www.amazon.de/Milit%C3%A4r-Milit%C3%A4rlack-Lackspray-w%C3%A4hlbar-olive-nato/dp/B01DJHNFZW/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&dchild=1&keywords=military+paint+olive&qid=1589710929&sr=8-1

  • #1

    Luis (Sonntag, 22 März 2020 23:09)

    Hallo Namenloser ;-)

    Schöne Arbeiten die du hier zeigst
    Auch dieser MAZ ist dir herrlich gelungen.
    Ich bin ebenfalls an diesem herrlichem Modell dran.
    Heute wurde die Mechanik fertig und die ersten Fahrmeter sind ebenfalls erfolgreich absolviert.
    Bei mir wird jedoch die grösste hürde das Lackieren.
    Ich habe schon Erfahrung im Plastikmodellbau und auch der Umgang mit der Airbrush ist mir bekannt.
    Beim Googlen des Farbmusters bin ich auf deine Seite gestossen.
    Deiner sieht genau so aus wie ich mir das vorstelle, eventuell noch etwas stärkers altern werde ich anwenden.
    Nur.... nach viel testen und ausprobieren bin ich immer noch unglücklich mit dem Farbton (wurde noch nicht am Modell angewendet)
    Das bis jetzt beste Ergebnis erzielte ich mit dem Farbton von Vallejo Modell Air No. 017 Russian Green 4bo
    Jedoch sieht es „falsch“ aus :-(
    Würdest du mit verraten mit welchem Farbton du dein Grün lackiert hast?

    Besten Dank und weiterhin viel Erfolg mit deinen Modellen

    Freundliche Grüsse aus der Schweiz

    Luis (standek001@gmail.com)